Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Sevilla

Die Haupstadt Andalusiens ist der ideale Ort um überschäumende Freude, religiöse Kontroverse oder historische und kulturelle Ereignisse zu erleben. Jede Jahreszeit hält Feierlichkeiten  bereit : Im Frühjahr wenn die Orangen blühen, werden die heilige Woche (Semana Santa) und die Aprilmesse (Feria de Abril) gefeiert. Im Sommer bieten die Parks und die historischen Gebäude Frische, im Herbst sind die Strände leer und im Winter die Temperaturen angenehm.

Sevilla, der Hof Andalusiens, wo Mauren, Christen und Juden einst friedlich zusammenlebten, von wo aus Christoph Columbus und Amerigo Vespucci fortsegelten um die neue Welt zu entdecken, die Stadt von Carmen und Figaro.

Sevilla die Haupstadt des Flamencos, und die Stadt des puren Ausdrucks der stolzen und tragischen andalusischen Seele. Es ist auch die Stadt der “Sevillanas”, der tollen Tapasbars und der regen Gemütlichkeit während der Stierkämpfe in der Stierarena “Real Maestranza”.

Quien no vio Sevilla, no vio maravilla” (Wer Sevilla nicht gesehen hat, hat das Wunderbare verpasst). Sie erfahren alles über Sevilla in der Rubrik “hilfreiche Links”. Natürlich sind wir Ihnen auch gerne behilflich.

Donnerstags gibt es einen kunstvollen Flohmarkt in der Calle Feria, im Herzen der Stadt. Am Sonntagmorgen findet gleichzeitig ein beliebter Flohmarkt auf dem Ufer des Guadalquivir und ein Markt von Textil- und Lederwaren in Sevilla Este, unweit der Pension, statt.

Carmona

Lucero de Europa” (Stern Europas). Kaum 30 Kilometer vor Sevilla steigt aus den fruchtbaren Ebenen von “la Campina” ein Berg in die Höhe auf dem die ansehnliche Stadt Carmona liegt. Sie verweist auf prähistorische Herkunft. Der heutige Stil der Stadt geht zurück auf den Einfluss der Mohren, die die Stadt Karmounah nannten.

Aus der reichen Historie bleiben Gebäude und Monumente aller andalusischen Einflüsse. Von römischer Einfachheit zu orientalischem Charme und der Extravaganz des Barock. Unter anderem fällt eine beeindruckende Nekropolis auf. Hier findet man in einem ehemaligen könichlichen Palast, eines der schönsten Paradores Spaniens. Die Stadt wird demnächst zum UNESCO Weltkulturerbe gehören.

Am Rande der Stadt, in der herrlichen Umgebung einer richtigen Hacienda, können Liebhaber der Weltberühmte andalusische Olivenöl ein Familienbetrieb besuchen, der den “Virgen Extra” von der Marke Basilippo herstellt.

Mairena del Alcor

Auf halbem Wege zwischen Sevilla und Carmona und umgeben von “Los Alcores”, eine Hügelkette, die die “campina Sevillana” abschließt, befindet sich Mairena del Alcor. Hier wohnten schon die Iberer, Römer und Mohren und man kann hier das ganze Spektrum des Kulturerbes betrachten. Sehenswürdig ist das Schloss “Castillo de Luna” auf einem Turm der Mohren gebaut, mit seiner historischen und archäologischen Sammlung, und die “Casa Palacio” von den Duques de Arcos im Mudéjar Stil. Jedes Jahr werden hier die Ferias eine Woche vor Sevillas “Feria de Abril” eingeläutet. Im September bietet das Festival de Cante Jondo “Antonio Mairena” alles für die echten Flamencofans.

Cordoba

Die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist etwa eine Autostunde unserer Finca entfernt und somit ideal für Tagesausflüge. Cordoba ist vor allem wegen der Mezquita berühmt. Diese Moschee wurde inzwischen zu einer römisch-katholischen Kathedrale umgezaubert, aber errichtet wurde sie auf Grundmauern eines römischen Tempels. Juden, Muslime und Christen haben hier friedvoll neben einander gelebt. Zeuge hiervon ist das Judenviertel “Judería” in unmittelbarer Nähe der Moschee. Das Viertel besticht durch kleine Gassen, weiße Fassaden und blumenreiche Patios. Die sehenswerte römische Brücke über den Guadalquivir führt zum maurischen Torre de la Calahorra.

Die weitere Umgebung

Die Provinz Sevilla umfasst zahlreiche Kleinstädte, Dörfer und angenehme Ortschaften, die alle ihre Eigenheit bewahrt haben.

So gibt es Marchena, reich an Kulturgeschichte mit  u.a. das überraschendes Zurbarán-Museum in der Kirche. Osuna wo die Universität oben auf dem Berg liegt und die Hauptstraße gesäumt wird von schönen Patrizierhäusern. Estepa situiert sich oberhalb Olivenhaine. Hier werden um Silvester herum die beliebten “Dulces de Navidad” (Mantecados und Polvorones) gemacht. Écija wo viele Türmchen die Besucher willkommen heisßen. …

Nicht weit außerhalb Sevilla auf der Ruta De La Plata Richtung Merida und Salamanca, liegt Italica. Es ist eine alte römische Stadt, wo Kaiser Trojanus zur Welt kam. Sehenswert ist ein gut erhaltenes Amphitheater, dessen Gegenstände und Mosaiken in der Casa de la Condesa de Lebrija in Sevilla ausgestellt sind.

An der Grenze der Provinz befinden sich einige Natuparks z.B. Doñana und die Laguna de Fuente de Piedra. Im Dorf Fuente de Piedra wird eine donkey Farm betrieben. In den Naturparks brüten rosa Flamingos und kommen Naturliebhaber auf ihre Kosten. Das Arboretum El Carambolo ist einzigartig und das Vogelreservat Cañada de Los Pájaros lohnt sich auf jeden Fall.

Wer ein Andenken mit nach Hause nehmen will, kauft am besten typische Töpferware in La Rambla. Die Hersteller lassen sich gerne bei der Arbeit zusehen.

Wer dem Meeresruf nicht widerstehen kann, ist in kaum 120 Kilometer an der Costa de la Luz, wo weiße Sandstrände Urlaubsgefühl versprechen.

Und es gibt noch so viel mehr …

Die Sierra

Der westliche Teil der Sierra Morena (buchstäblich: braune Berge), liegt in den Provinzen Huelva und Sevilla und wird Sierra de Aracena und Sierra Norte de Sevilla genannt. Die Landschaft wird von einer regiospezifischen Vegetation gekennzeichnet: Dehesas (Wiesen) und mediterrane Wälder. Die Gegend lockt mit einer Kombination von Naturschönheit, wunderschönen Dörfern, vielen Wanderwegen und ist vor allem bekannt für den Jamón ibericó (Schinken von schwarzen Schweinen). Wanderer finden an dieser Region zu jeder Zeit Gefallen. Wanderkarten liegen in der Pension aus.